Wednesday, May 1, 2013

Ein Projekt

Ein Projekt
Aaron Martin
Rajeev Vadhavkar
Madeline Whims
Aaron:
"Unser Film handelt von einer Situation, die sicherlich jeder Student in dieser Uni schon mal erlebt hat: die Eile, ein Projekt dringend abgeben zu  müssen, wenn man sich mit der Zeit vertan hat. Der Film zeigt die Hauptfigur im Kommen und Gehen durch verschiedene Orte wie Packard, die Michigan Union und der Diag. Er rennt und rennt. Wonach eilt er? Wird er es schaffen oder nicht?" 
"Eigentlich geschieht in diesem Film gar nichts. Wir haben uns auf die reinen Zufälle des Alltags konzentriert. Das heißt, wir haben Handlung und Ton geopfert, um uns auf die Langeweile des Alltags, die Hetze der Hauptfigur und die unheimliche Stille der Umgebung zu konzentrieren. Aber diese Themen sind nicht unbedingt geplant worden, sondern sie kamen oft von selbst zustande, als wir zu filmen angefangen haben."
"Letztlich ist unser Film ein Experiment. Obwohl wir uns mehrere Themen der Berliner Schule am Anfang ausgedacht haben, haben wir schnell herausgefunden, dass die Praxis doch besser als die Theorie ist. Unsere Ideen sind uns oft eingefallen, als wir an einer Aufnahme an einem bestimmten Ort arbeiteten."

Rajeev:
"Im Geist der Berliner Schule ist der Film nicht politisch und hat keine Moral. Er zeigt Realität im Hintergrund und stellt einen besorgten Studenten neben viele sorglose Leute. Wir erreichen diese Nebeneinanderstellung durch statische Einstellungen, die viel zeigen, bevor und nachdem die Hauptfigur in der Einstellung ist. Das Hintergrundgeräusch von Autos und Leuten klingt ähnlich wie die Geräusche in Schanelecs Filmen und hilft, den Brennpunkt weg von der Hauptfigur zu nehmen." 
"Unser Film hat 15 Einstellungen. Am Anfang sind sie sehr kurz, weil wir dem Zuschauer durch wechselnde Einstellungen eine Perspektive geben. Nach der ersten Minute des Films sind die Einstellungen sehr lang und die Zuschauer sind sich ihrer eingeschränkten Perspektive bewusst."

Madeline:
"Das Thema unseres Kurzfilms ist ein kleiner Teil des studentischen Lebens. Es handelt sich darum, ein Projekt pünktlich einzureichen. Es zeigt etwas, das Studenten oft erleben aber worüber sie selten nachdenken." 
"Es gibt keine Musik oder Spezialeffekte. Es gibt keinen Dialog. Die Landschaften sind wichtig. Die Spannung in den Szenen ist wichtig. Zuerst ist die Kamera sehr mobil, weil die Figur weit von ihrem Ziel ist. Als sie sich der Bushaltestelle nähert, wir die Kamera stabiler. Am Ende gibt es keine komplette Auflösung - wie in der Berliner Schule."

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